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X-Men III - Der letzte Widerstand

Thomas: Oh nein, eine Mutantin wurde, nachdem sie ein paar Menschen umgebracht hat, gegen ihren Willen ent-mutiert, wie schrecklich. Weil das dank teuflischem "Heilmittel" jetzt möglich ist, kommt es nun zum anscheinend unvermeidbaren Krieg zwischen Mutant und Mensch - und dabei geht es nicht gerade zimperlich zu: hier werden Menschen wie Mutanten verbrannt, zerhackt, erschossen, gesprengt, vereist, unter Strom gesetzt, pulverisiert.. Die Mutanten sind dabei im wahrsten Sinne bunt gemischt wie die Muppet Show und genauso zahlreich wie abgedreht. Insgesamt ein cooles Action-Effekt Feuerwerk, bei dessen bedingungsloser Zerstörungswut auch nicht vor dem Ableben von Sprechrollen zurückgeschreckt wird - ein bombastisches Trilogie-Finale, total verrückt und äußerst unterhaltsam.

Günter: Nachdem mir die ersten beiden Teile noch sehr gefallen hatten, so war ich hier doch sehr enttäuscht. Die Story war einfach nicht meine. Zwar waren die Effekte und Charaktere wieder sehr glaubhaft insziniert (wenn man das bei einer Komikverfilmung überhaupt möglich sein sollte), doch ging mir dieser Film mit dem unvermeindlichen Endkampf in eine zu große, düstere Richtung. Vielleicht liegt es auch an mir, der als Fan den guten alten Jean-Luc Picard (wie falscher Film?) sein Schicksal zu sehr beweine, doch erschienen mir die Vorgänger einfach ein wenig mehr Spaß zu verbreiten. Fazit: Für X-Männer auf jeden Fall Pflichtprogramm.

Alex: Ein klasse Film mit all der Action, die man vom einem Film über Mutanten erwarten konnte und sich schon bei Teil 1 und 2 erhofft hatte. Hier ging es nicht gerade zimperlich zu. Mutanten sollen entmutiert werden, das geht mit einer Spritze. Da die meisten jedoch nicht gepiekst werden wollen, kommt es zum Endkampf zwischen Mutanten und Menschen und Mutanten. Ja, schließlich gibt es die X-Men auf der guten Seite und Magneto mit seinen Schergen auf der bösen Seite. Negativ bleibt zu erwähnen, dass hier mit sog. Mutanten"leveln" hantiert wird, die zuvor nie erwähnt worden sind. Darüber hinaus ist das open-end vollkommen unnötig, es hätte hier wunderbar Schluss sein können.


Punkte:


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