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Wolf of Wallstreet, The

Thomas:

Was ein fesselnder dreistündiger Trip in die orgienhaften Abgründe der Sünde bestehend aus schnellem Sex mit umwerfenden Frauen, massenhaft Drogen und Partys und schier purer Dekadenz, aufgebaut auf der Gier sowohl der Betrüger als auch der Betrogenen im modernen Kapitalismus, welche letztlich nur durch die eigene Überheblichkeit zu Fall gebracht wird. Allerdings wird hier ein schmaler Grad beschritten, denn auch wenn die Beteiligten hier letztlich alle am Ende für ihre Vergehen bestraft werden und insbesondere der grandiose DiCaprio (kurzzeitig) vor den Trümmern seines Lebens steht, könnte man das ganze auch als Werbefilm für Abzocker, unkontrollierten Drogenkonsum und wilde Sexparties verstehen. Denn trotz der vorgebrachten Probleme wie Drogensucht, zerrütteter Ehe und (relativ kurzer) Haftstrafe fühlt man sich angesichts des präsentierten Hochglanzlebens, das über Jahre zu 99% aus purem Spaß zu bestehen scheint, schon versucht die Frage stellen, ob es das Ende nicht sogar wert war und zudem mit ein bisschen mehr Vorsicht sogar unter Kontrolle zu halten gewesen wäre. Vermutlich kriegt man hier tatsächlich nur einen Einblick in das auch heute übliche Leben der High Society und soll sich mit dem Gedanken trösten, dass es denen ja eigentlich auch ganz dreckig geht, weil sie des unlimitierten Luxus überdrüssig werden und sich dann selbst zerstören..

Günter: fehlt

Alex: nicht gesehen


Punkte:


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