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White Noise

Thomas: Es geht um das "Tonbandstimmenphänomen". Also um Geistererscheinungen, welche die kostengünstige Angewohnheit haben, meist unsichtbar in leeren Räumen aufzutauchen und sich in der Abspielung von griseligen Bandaufnahmen zu manifestieren, welche größtenteils Rauschen oder verfremdetes Gemurmel enthalten. Daher eher für Freunde des langsameren, subtilen Grusels geeignet. Denn was passiert im Film eigentlich großartig? Letztlich nicht allzu viel.

Günter: 23:00, es ist spät, die Frisur sitzt. Wenn am Tonbandstimmenphänomen irgendetwas spannend gewesen wäre, ich wäre wach geblieben. Wenn irgendetwas gruselig gewesen wäre, ich hätte aufgehört zu reden. Wenn irgendwas besser als belanglos gewesen wäre, ich wäre dankbar gewesen. Manche gehen nicht in schlechte Filme, weil jene schlecht sein könnten. Manchmal haben sie recht. White Noise bietet wirklich nur noch blutjungen und naiven Horrorneulingen noch ein wenig. Allen anderen erscheint er nur als langatmige und langweilig unmotievierte Coulage. Fazit: Was die Welt nicht braucht.

Alex: Schwierig, schwierig... nun ja, die ersten 20 min, sagen wir 30, kommen einem vor, als säße man schon 2 Stunden im Kino... das könnte aber auch an der Uhrzeit gelegen haben (lief nur 23 Uhr, also halb 12). Die Geschichte ist kurz erzählt, Geister nehmen Kontakt über Ton- und Bildmedien auf, um vor kommenden Ereignissen zu warnen. Andere Geister, ein geheimnisvolles Triumvirat, nehmen Kontakt auf, um eben diese, schrecklichen Dinge, erst zu verursachen. Gut gegen Böse, und da die Geister nicht verschwinden können, ist man am Ende des Films wieder da, wo alles begann.


Punkte:


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