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Shaun of the Dead

Thomas: Tiefschwarzer Humor gepaart mit teils harten Splattereffekten, kurzweilig, selbstkritisch und total abgedreht. Die makabre Parodie orientiert sich storymäßig stark am Vorbild - kurz, da gibts nicht viel. Dazu erinnert Shaun äußerlich irgendwie an Stefan Raab und bringt mit viel Witz den ganz normalen Durchschnittslooser perfekt rüber, der schon in der Normalität wie ein Zombie durchs Leben geht.

Günter: Der blanke Horror. 15jährige Teenager kämpfen um die Plätze in der ersten Reihe und wir mitten drin. Die Leinwand (man konnte sie mit eingezogener Hand fassen) verdeckt von pubertierenden Gören. Was einen erwartet. Frische und Nieveaulose Kunst mit dem Anspruch einer Lachnummer. Bei mir genau richtig.Vorhersehbar, einfallslos und eine Kopie von allem was schon mal da war. Einfach zum lachen. Besser kann eine Horror-Komödie gar nicht sein. Wenn man nicht gerade auf Pippi-Langstrumpf steht bekommt man hier genußreichen Schwarzen Humor geboten wie man es sich Wünscht. Fazit: Sehenswert.

Alex: Ganz amüsanter britischer Humor Splatter, bin mir nicht sicher, woher der Film ist, sieht aber einfach britisch aus. Der Stammpub ist vielleicht ein weiteres Indiz dafür, aber nun zum Film.
Witzig gemacht, denn hier wird mal die Frage gestellt "was würden Otto-Normal-Loser-Typen tun, wenn die Welt von Zombies überkrochen wird?" (überkrochen, denn von "rennen" kann man bei den trägen Zombies natürlich kaum sprechen).
Und die Antwort auf diese Frage gefällt mir ganz gut - Freundin und "wichtige" Verwandte retten und in die Stammkneipe flüchten, nebenbei ein paar Zombies, die man schon als Mensch nicht leiden konnte, auf einfallsreiche Weise unschädlich machen.

Alles zusammen mit schwarzem Humor und FSK 18 Splatter Szenen ergibt einen lustigen Film.


Punkte:


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