Diese Seite drucken

Purpurnen Flüsse II, Die

Thomas: Nett gemachter Okkult-Krimi mit überraschendem, um nicht zu  sagen arg abwegigem Ende. Trotz blutiger Ritualmorde will keine Spannung á  la SIEBEN aufkommen, die bösen Superman-Hüpfmönche sind hier einfach zu übertrieben dargestellt, um ernst genommen zu werden. Leider stellt sich ja dann gegen Ende heraus, das die ganze Jesus-Jünger-Engel Scharade völlig bedeutungslos war, und es mal wieder die üblichen bösen  Nazischergen sind, die diesmal mit Hilfe eines heiligen Schmökers die Weltherrschaft an sich reißen wollen. Nur der bußfertige Mann wird bestehen.

Günter: Der Titel 'Die Engel der Apokalypse' lies einiges erwarten,  enttäuscht wurde man auch erst zum Ende hin. Nach einem stimmungsvollen Aufbau der Geschichte verkam der Film zusehends zur Ideenlosigkeit.Das Thema um ein heiliges gar mächtiges Kruzifix war schon in anderen Filmen Mittelpunkt der Handlung, erschien hier zum Ende hin aber als schlechte  Kopie. Nach Einführung der Charaktere und dem ersten Auftauchen der 'übermächtigen' Mönche fühlte man sich plötzlich versetzt in ein Kasperletheater. Hier hätten ein paar Korrekturen am Drehbuch diesem Film  sicherlich zu besseren Ergebnissen verhelfen können. Fazit: Nur für  Fans.

(Hinweis: diese Bewertung wurde mittels eines Feature-Cutter-Bewertungs-Generators, dem Bewerte-Bot erstellt, freundlicherweise vom Eisman unter Berücksichtigung aller bisher herausstechenden Bewertungen des Feature-Cutters erstellt - diese Bewertung ging noch nicht in die Note ein und ist hoffentlich nur vorläufig - mehr zum und wohl auch vom Generator wird folgen)

Alex: Beginnt mit Stimmung und Athmosphäre, Religion, Glaube und Überzeugung, endet leider mit "reingelegt, es waren doch wieder die  Nazis". Schon bei den "Gummibärchen-Springmönchen" vernachlässigte dieser Film die Glaubwürdigkeit, die in nicht übertriebenen Special FX erreicht worden ist (Autos explodieren nun mal wirklich nicht, wenn man drauf schießt liebe Amerikaner) und als dann auch der Minister für Kultur und  religiöse Angelegenheiten/Fragen aus Deutschland die Weltherrschaft durch ein Buch erlangen wollte (er selbst wusste wohl nicht wie genau) kam es  mir so vor, als hätte die Zeit nicht mehr gereicht, die begonnene Geschichte über die sieben Siegel und deren Bedeutung (im Endeffekt hatten sie hier keine) zu einem glaubwürdigen Ende zu bringen. Herr Gott nochmal, einfache Fanatiker mit Irrglauben hätten doch gereicht... aber es musste ja eine französische Lösung sein... wo es doch eh um's Elsaß ging... naja,  guter Anfang, schwach im Abgang und kräftige Abzüge in der  B-Note.


Punkte:


Previous page: Filmübersicht
Nächste Seite: Impressum