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Postal - Der Film

Thomas: Allein den Streifen überhaupt im Kino zu erwischen war wieder eine Herausforderung. In der Kinoprovinz Düsseldorf direkt abgesetzt, erwies sich auch die Fahrt in die Nachbarstadt dank wilder Bahnstreiks als problematisch. Doch schließlich konnten auch wir dieses neueste Juwel der Filmkunst von Uwe "Trash" Boll, der sich hier gleich selbst spielt, genießen. Zum Film selbst ist es schwer, Worte zu finden. So hemmunglos anarchistisch wie nur möglich entstand hier ein neuer Meilenstein des schlechten Geschmacks, dessen rabenschwarzer Humor durchaus zu zahlreichem stürmischen Gelächter im Saal führte. Aber diese kompromisslose Satire des american way of life erfordert schon einiges an Toleranz in Bezug auf Witze mit Selbstmordattentaten, Hakenkreuzen und Fäkalien und schafft es gleichzeitig amerikaner-, deutschen-, juden-, dicken-, behinderten-, schwulen- und frauenfeindlich zu sein. Da wird auch schon mal eine Katze als Schalldämpfer missbraucht, ein Kleinwüchsiger von tausend Affen vergewaltigt, und massenhaft dem blutigem Ableben von Kindern, Frauen, Alten, Babys .. einfach jedem.. gefrönt, während Bush und Osama Händchen haltend in Atompilze wandern.

Günter: nicht gesehen

Alex: nicht gesehen


Punkte:


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