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Paycheck - Die Abrechnung

Thomas: "Er ist kein Agent, er ist Ingenieur!" - der Film zeigte was anderes. Nach 1-stündiger Bahnverspätung den Vorspann verpasst, war auch der Rest trotz höchst interessanter Grundidee wenig zufriedenstellend: Ben Affleck als Ethan Hunt Ersatz, und das 20-Teile Puzzle in etwa so spannend, wie ein Grafikadventure mit Komplettlösung: Kombiniere Gegenstand A mit Gegenstand B, und schon erreichst Du den nächsten Raum, denn alles muß irgendwo genau passen. Dazu gibts storylose Actioneinlagen, überflüssigen Polizeiplot, Maschine wird repariert um sie zu zerstören, die unvermeidbare weiße Taube.. Inkonsequent: Die vertretene Theorie, trotz Kennen der Zukunft diese zwangsläufig zu erzeugen, wird durch ihre Veränderung gleichzeitig mit Füssen getreten, was wiederum seine akribische Vorausplanung ad absurdum führt. Zeitreisefreunden empfehle ich eher 12 MONKEYS. Meiner Freundin hats gut gefallen, aber ich sage: Bitte keine hintergründigen Themen mehr für John Woo!!

Günter: Würdest Du 3 Jahre Deines Lebens gegen 20 Gegenstände des alltäglichen Lebens aufgeben wenn Du stattdessen auch 90.000.000$ bekommen könntest? Würdest Du all Deine Erinnerungen an die Frau die Du liebst aufgeben um die Zukunft zu retten? Der Film begann belanglos um in einer grellen Blende zu einem spannenden und interessanten Thriller zu werden. z.T. starke Logikprobleme aber als 'muß' dieses filmischen Werkes akzeptierbar war es eine ansehnliche 'Was-Wäre-Wenn' Geschichte die zu Unterhalten weiss. Ben Affleck scheint in seiner Rolle zwar ebenso deplaziert wie viele seine Qualitäten als Mc Gyver doch von einem Anzugtragenden Top-Wissenschaftler würde man ja auch gar nichs anderes erwarten als absolutes Improvisationstalent. Manche Aktioneinlagen wirken übertrieben und tragen nicht zur Geschichte bei, sind jedoch unterhaltsam anzusehen. Auch die Filmmusik vermag während der gesamten Laufzeit atmosphärische Stimmung zu verbreiten. Keine Meilenstein der Filmgeschichte, jedoch durchweg und ohne längen sehenswert

Alex: James Bond und Mac Gyver, Ihr könnt nach Hause gehen, denn es gibt einen neuen Superagenten... Verzeihung, Ingenieur. Dieser ist im Stande anhand unterschiedlicher und scheinbar willkkürlich ausgesuchten Gegenständen die wahrscheinliche Zukunft zu rekonstruieren, um diese letztendlich zu verhindern. Eine Maschine, die die Zukunft zeigt, welche aber nicht die wirkliche ist, da man sie ja gerade verhindert, was eigentlich nicht möglich ist, da die Maschine sie ja schon gezeigt hat als endgültige Zukunft... huch, wo war ich? Nun ja, Zeitreisen sind kompliziert umzusetzen, dieser Film hat es leider nicht geschafft, sich wenigstens an nur eine Theorie der Zeit zu halten... für Frauen gibt es wenigstens Ben Affleck ;o).


Punkte:


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