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Monsieur Claude und seine Töchter

Thomas:

Witziges Spiel mit Klischees über die alltäglichen unterschwelligen Vorurteile und die Schwierigkeit des Versuchs, alle Kulturen unter einen Hut zu bringen ohne die eigene Identität aufzugeben. Da erfordert selbst ein gemeinsames Essen generalstabsmäßige Planung und brisante Themen müssen kategorisch ausgeklammert werden um der allgegenwärtigen Gefahr des Beleidigens und Beleidigtseins zu entgehen. Gleichzeitig aber auch das Eingeständnis, dass sich alle Kulturen gar nicht so unterscheiden hinsichtlich ihres Bedürfnisses nach Gruppendefinition durch Abgrenzung. So erkennt der Film an, dass dem Menschen unabhängig seiner Hautfarbe, Religion etc. ein natürliches Sterben nach dem Zusammensein mit Gleichgesinnten und dem Misstrauen vor allem Fremden innewohnt. Dabei versucht er Denkanstöße zu geben wie man damit umgehen sollte, anstatt die Problematik durch staatlich verordnete political Correctness abzustreiten. Aber ich bin sicher wer will wird auch diesen Film rassistisch finden, sobald ihm/ihr die Empörung über den Gaucho-Tanz ein wenig Luft lässt.

Günter: fehlt

(Hinweis: diese Bewertung wurde mittels eines Feature-Cutter-Bewertungs-Generators, dem Bewerte-Bot erstellt, freundlicherweise vom Eisman unter Berücksichtigung aller bisher herausstechenden Bewertungen des Feature-Cutters erstellt - diese Bewertung ging noch nicht in die Note ein und ist hoffentlich nur vorläufig - mehr zum und wohl auch vom Generator wird folgen)

Alex: nicht gesehen


Punkte:


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