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Mad Max Fury Road

Thomas:

Was ein wilder Ritt - der gesamte Film besteht trotz seiner Laufzeit von gut 2 Stunden im Prinzip nur aus 3 aneinander gereihten Actionsequenzen, die sich sogar grundsätzlich alle gleichen. Und dennoch kommt keinerlei Langeweile auf, weil der Zuschauer einer Achterbahnfahrt gleich konstant in den Sitz gepresst wird von der reinen Wucht der bombastischen Bilder und Sounds. Dafür wurde Kino gemacht! Und so gibt es neben fantastischen Stunts durchgängig Dreck, Metall, Feuer und Wahnsinn - die Story bleibt entsprechend simpel und der finale Schlachtplan lässt sich in seiner kompletten Idiotie wohl nur mit dem aus LAST SAMURAI vergleichen. Leider wurde ein wenig am Blut gespart, ich hoffe es gibt noch eine Uncut-Fassung :)

Günter:

Aktion Non-Stop gepaart mit einer simplen zum Glück unauffälligen Geschichte. Es kam zu keiner Zeit Langeweile auf, auch wenn das Finale an Dummheit kaum zu überbieten ist. Ich bin mal auf den 5 Teil der als Trilogie geplanten Quadrologie gespannt. Angeblich soll es ja noch Ideen für mindestes 2 weitere Teile geben. Jetzt erstmal nen Schluck Milch.

Alex:

Ohne Vorgeplänkel, ohne Vorwarnung, direkt mitten rein den etwas anderen Roadtrip – das ist Mad Max Fury Road. Die erste halbe Stunde vergeht im Flug, Zeit zum Aufatmen hat man nicht, was auch daran liegen mag, dass man alle paar Minuten einen face palm aufgrund des extremen Unsinns im Film vollführt. Abgedreht, schnell, durchweg Endzeit ohne lästige Rückstände etwaiger jetziger Zivilisation. Mir fehlte ein bisschen was vom eigentlichen Mad Max, dessen Geschichte nur ein ca. 5 Minuten Flashbacks (nicht am Stück) skizziert wird und auch das nicht wirklich. Jeder kämpft hier gegen jeden und alle freuen sich auf den Tod, Helden gibt es keine und die einzige Hoffnung bleibt Aqua Cola für alle.


Punkte:


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