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Machete Kills

Thomas:

Nochmals total übertriebene und durchaus unterhaltsame Fortsetzung - allerdings war der Vorgänger einfach genial, an den kommt man mit dieser ein wenig lieblos runtergespielten Durchschnittskost nichtmal annähernd heran. Dies hat hauptsächlich 3 Gründe: So ist insbesondere die Story total plump und damit deutlich weniger vielschichtig geraten. Statt ernstem Hintergrund und bitterböser Sozialkritik ähnelt Teil 2 einem 08/15 JAMES BOND Plot, der es aber nicht mit anderen Genre-Vertretern wie AUSTIN POWERS aufnehmen kann. Das zweite Problem sind die total überzeichneten Figuren, die trotz oder vielleicht auch gerade wegen übermäßigem Staraufkommen aufgrund ihrer jeweils geringen Leinwandzeit sinnlos und austauschbar bleiben. Unter den zu zahlreichen und dabei häufig noch gesichtslosen, gesichtswechselnden oder geklonten Protagonisten leidet deshalb die Charakterzeichnung stark und die Auftritte von über Machete hinausgehenden "Hauptpersonen" wie Gibson, Rodriguez und Alba sind extrem kurz. Drittens erscheint der Streifen im Vergleich zum Vorgänger unverständlich zahm, gehemmt und total prüde. Aber hey, trotzdem bleibt es natürlich abgedrehter Trash mit einigen witzigen Anspielungen, aber diesmal bloß als comic-hafte Karikatur seiner selbst. Bleibt nur zu hoffen, dass MACHETE KILLS AGAIN .. IN SPACE tatsächlich gedreht wird und wieder frische Ideen bieten kann, sonst hängt MACHETE KILLS mangels eigener Daseinsberechtigung und eigenem Ende in der Luft.

Günter: fehlt

(Hinweis: diese Bewertung wurde mittels eines Feature-Cutter-Bewertungs-Generators, dem Bewerte-Bot erstellt, freundlicherweise vom Eisman unter Berücksichtigung aller bisher herausstechenden Bewertungen des Feature-Cutters erstellt - diese Bewertung ging noch nicht in die Note ein und ist hoffentlich nur vorläufig - mehr zum und wohl auch vom Generator wird folgen)

Alex: nicht gesehen


Punkte:


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