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Letzte Legion, Die

Thomas: Netter Historien-Abenteuerfilm im Stile alter Klassiker, leider auch ohne große Experimente. Der ruhmreiche Feldherr ist eher ein Antiheld, kriegt er doch kaum etwas gebacken, und die obligatorische Liebesgeschichte samt modern-starker weiblicher Hauptrolle darf natürlich auch nicht fehlen. Das sie am Ende den ach so süßen kleinen Kaiser nicht adoptiert haben ist alles. Oh, haben sie ja. Insgesamt aber trotzdem sehr unterhaltsam, auch dank der unfreiwilligen Komik des gezeigten. Auf jeden Fall ist DIE LETZTE LEGION deutlich besser als der armselige KING ARTHUR, obwohl letzterer ein sichtbar höheres Budget besaß.

Günter: Bollywood meets last Cisar. Als Vorgeschichte zur bekannten Arthus-Saga spielt die Handlung in einem nett dargereichten zerfallenen Weströmischen Reich. Klischeebeladene Figuren tummeln sich in budgetarmen Kullissen. Obwohl auf dieser Ebene das opulent ausgestattete King Arthus nicht erreicht wurde braucht sich die letzte Legion dennoch nicht zu verstecken. Um Welten kurzweiliger und interessanter wird hier eine dünne Geschichte nach einer wahren Begebenheit erzählt. Alle noch verbliebenen Zeitzeugen wurden hierbei im Vorfeld gründlichst befragt. Paladin, Assasine, Zauberer und Knaben - alle waren vertreten. Zwar gibt es viele Mängel im Plot - so taucht die letzte Legion (von Retnern) nur für ca. 3 Minuten auf und der Zauberer Merlin bekömmt den Oberbösewicht mit der eisernen … ähem goldenen Maske ganz allein und ein zehnjähriger Junge durchbohrt einen erwachsenen Mann ohne Anlauf mit einem schweren Schwert und und und … Aber all' das kann man vergessen, wenn man bedenket mit was für einem Müll man sonst so aus Bolly- ähem Hollywood zugemüllt wird. Seid kritisch oder auch nicht, der Film war unfreiwillig komisch und damit des Sehens Wert.

Alex: nicht gesehen diese Arthus-Verfilmung


Punkte:


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