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Jupiter Ascending

Thomas:

Knallbuntes SciFi-Fantasy-Popcorn Kino im Stile eines DAS FÜNFTE ELEMENT - angereichert um ein bisschen Weltraumoper aus DUNE. Visuell absolut umwerfend und dank zahlreicher Actionsequenzen äußerst kurzweilig macht das Ganze wie schon bei GUARDIANS OF THE GALAXY einfach Spass, erfordert vom Zuschauer allerdings auch die Bereitschaft, die abgedrehte Story inklusive riesiger Hintergrundwelt, welche immer nur nebenbei erwähnt und so quasi als bekannt vorausgesetzt wird, zu akzeptieren. Insoweit also auch ein bisschen CHRONIKEN EINES KRIEGERS. Anders als im maßlos überschätzten INTERSTELLAR versucht man sich hier gar nicht erst an Pseudointellektualität, sondern lässt aufgrund ihrer fantasievollen Fremdheit geradezu magische Welten entstehen, in welcher grandiose Raumschiffe mit knallbunten Lasergewittern aufeinander losgehen und dabei den Zuschauer durch einen Mix aus fantastischen Weltraumszenen und pompösen außerirdischen Städten in eine glaubhafte Welt entführen. So ganz nebenbei wird hier zudem die Herkunft von Menschen, Kornkreisen und Engeln sowie das Aussterben der Dinosaurier geklärt. Eine Extended-Fassung könnte dabei sicherlich die Hintergründe des geschaffenen Universums noch ein wenig ausführlicher erläutern und so der Komplexität des Stoffes gerechter werden. Schade nur, dass derartige Filme entweder tatsächlich nicht mehr im Zeitgeist liegen oder aber von den Kritikern vorsätzlich in den Dreck gevotet wurde und in der Folge total gefloppt ist, ich hätte gerne in Fortsetzungen noch gesehen, wie Jupiter mit den anderen beiden Schlangen aus dem Haus Abrasax fertig wird. Stattdessen kriegen wir dann jetzt noch mehr Comicverfilmungen, weil da stört es ja komischerweise keinen, wenn die Story bunt und völlig bekloppt ist..

Günter: fehlt

Alex: nicht gesehen


Punkte:


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