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James Bond XXI - Casino Royale

Thomas: Mittlerweile haben sich Terroristen als Lieblingsgegner etabliert, so dienen sie auch hier als Aufhänger. Glaub ich zumindest, denn das Konstrukt aus Hintermännern und Hinter-hintermännern ist so überladen wie unerheblich, da hätte man sich mal lieber auf eine charismatische Schlüsselfigur konzentrieren sollen. Aber man wollte ja was neues machen, also kein markanter Oberbösewicht mit Fantasiepalast und Welteroberungsabsicht, nichtmal ein großes Finale. Bondwitz, Charme, Erotik und Technikmätzchen wurden gleich mit gestrichen, der moderne Bond ist humorlos, brutal und wortkarg. Das Pokerspiel ist zwar lang, aber gepokert wird kaum. Da ist DSF spannender! Das Craig für mich eher aussieht wie das Paradebeispiel eines KGB-Schlägers sei mal dahingestellt - aber wo nun diese Interpretation von "Fans", die den Bond-Stil wohl noch nie gut fanden, als bester Bond aller Zeiten hochgejubelt wird muss ich doch fragen: was hat dieser Bond überhaupt an Individualität behalten, um sich noch von irgend einem x-beliebigen Actionstreifen abzuheben? Fazit: alle bondtypischen Elemente im Klo runtergespült, von 007 zu 08/15.

Günter: Ein Piraten-Abenteuer-Geister-Action-Komödien-Schwulen-Idioten-Film. Eine Story welche gar nicht weniger gradlinig, gar total verworren und unlogisch erscheint. Wer das schlimmste befürchtet, wird enttäuscht. Ein Film, der im privaten Vorprogramm zur Konsumierung von Alkohol einlädt. Entweder das oder Suizid. Fazit: Absolut empfehlenswert.

(Hinweis: diese Bewertung wurde mittels eines Feature-Cutter-Bewertungs-Generators, dem Bewerte-Bot erstellt, freundlicherweise vom Eisman unter Berücksichtigung aller bisher herausstechenden Bewertungen des Feature-Cutters erstellt - diese Bewertung ging noch nicht in die Note ein und ist hoffentlich nur vorläufig - mehr zum und wohl auch vom Generator wird folgen)

Alex: nicht gesehen... ein Bond-Film eben


Punkte:


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