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Inception

Thomas: Nachdem uns das UFA die Wartezeit auf den Beginn der Vorpremiere bereits mit surreal anmutenden öko-christlichen Kinderliedern versüsst hatte, bot auch der Film einiges an Überraschungen inklusive atemberaubender Bilder, überzeugender Schauspielerleistungen und verrückter Ideen. Allein die Idee von Gedankenklau und Ideenpflanzung im Traum ist erfrischend originell, und wurde sowohl visuell als auch musikalisch (Hans Zimmer sei dank) perfekt umgesetzt. Beim zweiten Anschauen konnte ich auch einige Details entdecken, die mir im ersten Anlauf verborgen geblieben waren. Denn auf der anderen Seite besitzt INCEPTION auch einen ernsten bis komplizierten Plot als Mix aus allen Genren mit vielen Annahmen, die der Zuschauer vorab akzeptieren muss. Etwa, dass das Unterbewusstsein stets von je nach Tiefe und Schulung besser bewaffneten (aber stets diletantischen) Menschprojektionen verteidigt wird, oder ein Traumtod mal nach oben oder unten führt. Im Vergleich zum KABINETT DES DOKTOR PARNASSUS sind auch die Träume noch recht konventionell gehalten. Insgesamt um Klassen besser als EXISTENCE, wenn auch die philosophische Tiefe eines 13TH FLOOR trotz unzähliger Ebenen nicht ganz erreicht wird.

Günter: Matrix meets Devil's Advocate. Obgleich ich gerne Abenteuerfilme schaue und auch in der Lage bin mein Hirn abzuschalten, so sehr können mir die Leute Leid tun, die dazu nicht in der Lage sind. Von allem etwas, nichts ganz. Man dachte, es ging nicht schlimmer, aber es wurde schlimmer. Alles in allem hatte dieser Kinoabend 5 amüsante Minuten umgeben von 133 zähen (gefühlten) Stunden voller Schlafmitteln. Habe mir mehr versprochen! Fazit: Spaß, Spannung, Unterhaltung - Von allem was

(Hinweis: diese Bewertung wurde mittels eines Feature-Cutter-Bewertungs-Generators, dem Bewerte-Bot erstellt, freundlicherweise vom Eisman unter Berücksichtigung aller bisher herausstechenden Bewertungen des Feature-Cutters erstellt - diese Bewertung ging noch nicht in die Note ein und ist hoffentlich nur vorläufig - mehr zum und wohl auch vom Generator wird folgen)

Alex: Trotz sehr guter Kritiken ein wirklich klasse Film, den ich da sehen durfte. Die Zeit verging sehr schnell, auch wenn das UFA meinte, wir könnten nach 60 Minuten doch auf eine Klimaanlage verzichten. Der Film überzeugt nicht durch übermäßige Action, aber durch die Bindung des Zuschauers an die Story. Man will keine Szene verpassen, könnte man doch glatt eine ganze Traumebene übersehen, was sich am Ende dann als fatal herausstellen würde. Ist auf jeden Fall auf meiner Kaufliste, da man diesen Film gern mehrfach sehen kann, um das offene Ende doch halbwegs richtig zu interpretieren. Ein sehr guter Di Caprio überzeugt auch hier durch seine hervorragende Rollenauswahl (siehe Shutter Island) und macht sich am Ende doch noch zu einem der besten Schauspieler Hollywoods aus.


Punkte:


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