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I, Robot

Thomas: Wenn man unbedingt etwas negatives anführen möchte, könnte man sagen, dass sich an dem roten Stoyfaden seit dem weißen Hai nicht mehr viel getan hat, und dass der unübertroffene Blade Runner mit seinen tristen Dauerregen-Sets und ähnlichen philosophischen Aussagen noch besser und cooler war. Aber dessen ungeachtet überzeugt diese moderne Hochglanzversion des Replikantenjägers durch absolut stimmige Athmosphäre im äußerst glaubwürdigen Chicago der 30er (2030er *g), mit klasse Darstellern und tollen Trickeffekten, die nicht wie so oft zum Selbstzweck eingesetzt werden, sondern die intelligente Story mit durchaus starken sozialkritischen Untertönen vorantreiben. Ergo: einer der besten modernen Science Fiction Filme!

Günter: Basierend auf einer Kurzgeschichte von Isaac Asimov, die Grundlage für viele Geschichten gleicher Art ist, wird hier spannend und kurzweilig eine Was-Wäre-Wenn Geschichte in unserer nahen Zukunft erzählt. Stimmungsvoll beginnt 'I, Robot' mit einem ungewöhnlich durchtrainierten Will Smith. Für Genrekenner werden in den 100 Minuten Kinovergnügen an vielen Stellen bekannte Elemente auftauchen, schließlich hat man hier das Rad nicht neu erfunden, doch wurde weder übertrieben aufgemotzt noch schlecht kopiert. Rundum gelungen, ohne schwächen, wird der Zuschauer hierbei in die Lage versetzt eine mögliche für uns noch erreichbare Zukunft zu betrachten. Der Film der keiner Fortsetzung bedarf, dennoch mit relativ offenem Ende den Zuschauer zufrieden und unterhalten nach Hause entläßt, gehört zu den besten des diesjährigen Kinojahres. Fazit: Ohne epische Anwandlungen dennoch ein Filmereignis

Alex: Ein unterhaltsamer Film, dessen Thema mich nur nicht so interessiert. Technisch sauber durchgeführt, die Handlung gut erzählt und dennoch sprang der Funke bei mir nicht über. Aber es war auch nicht schade um das Geld, da trotz allem kurzweilige Unterhaltung.


Punkte:


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