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I AM LEGEND

Thomas: Ein Mann und sein Hund. Der Großteil ist stimmungsvoll und beklemmend, und erinnert in seiner ruhigen Einsamkeit und Endgültigkeit an VERSCHOLLEN. Doch leider kippt die sorgfältig aufgebaute Atmosphäre nach etwa 70 Minuten. Der Bruch ist so stark, dass man glaubt, hier wurde der Regisseur ausgetauscht. Wahrscheinlich war die ursprüngliche Fassung den Produzenten zu actionarm, und es wurde ein reißerisches Finale angeklebt, mit entfesselten Horden von schlecht animierten MTV-Superzombis, Geballer und Explosionen, pseudoreligiösem Auserwählten-blabla samt göttlicher Vorsehung und anderen Überlebenden. Naja, wer noch nie einen Zombiefilm gesehen hat, kann bedenkenlos reinschauen (es muss ja nicht gleich ein Dawn of the Dead sein), allen anderen wird abgesehen von den großartigen Kulissen kaum etwas geboten, was man gesehen haben muss. Ein mutigeres Ende (z.B.: anderen Überlebenden entspringen auch nur seinem Wahnsinn, und Will stirbt als letzter Mensch mit dem Antiserum in der Hand) hätte den Film zum Klassiker machen können, so aber nur Durchschnitt.

Günter: Trotz der Tatsache das es sich hier um belangloses Popkornkino handelt, welches durch bombastischen Surroundsound stimmungsvoll unterhält, kann ichs dennoch dem anspruchslosen Kinogänger empfehlen. Der Film besitzt zwar nicht die Qualitäten eines Kultfilms, kann aber im Vorprogramm eines kurzweiligen und anspruchslosen Abends sehr wohl überzeugen. Obgleiches für eine Babe-Show zu wenige Babs waren, bzw. eine zu lange Spielzeit. Keine Meisterleistung der Filmkunst doch in gewisser Weise ein guter Versuch.. 1 Punkt gibt's ja immer, und den anderen gabs für meine imaginären Begleiter. Fazit: Sicherlich kein Meilenstein, dennoch kurzweilig.

(Hinweis: diese Bewertung wurde mittels eines Feature-Cutter-Bewertungs-Generators, dem Bewerte-Bot erstellt, freundlicherweise vom Eisman unter Berücksichtigung aller bisher herausstechenden Bewertungen des Feature-Cutters erstellt - diese Bewertung ging noch nicht in die Note ein und ist hoffentlich nur vorläufig - mehr zum und wohl auch vom Generator wird folgen)

Alex: Ein spannender Film, der mehr bietet als ein klassischer Zombie-Shooter. Mehr auf den Menschen bezogen, jeder Schritt der Legende ist für den Zuschauer nachvollziehbar. Endlich mal kein Zombiefilm bei dem man sich ständig fragt "warum macht er denn jetzt so einen Schwachsinn?" und die Antwort stets lautet "na, weil es im Drehbuch steht, damit gleich ein Schockeffekt kommen kann und er endlich wieder ballern darf". Und dennoch steht man ständig unter Starkstrom und ist angespannt, weil die Athmosphäre einfach gut im Kino rüberkommt. Beklemmend und deprimierend der einzige Mensch auf der Welt zu sein. Um so schlimmer wohl noch die Erkenntnis, dass man nach Jahren der Einsamkeit nicht mal mehr mit Menschen umgehen kann, sondern lieber in Erinnerungen und der Gesellschaft eines Hundes verbringt. Dennoch bleibt auch hier negative Kritik: die Zombies hätten nicht komplett animiert sein dürfen, so weit sind wir einfach noch nicht, dass so etwas realistisch aussieht und man die Animation gar nicht bemerkt. Steckt ein paar Leute in Kostüme und legt Texturen über die Gesichter - fertig. AAAber, immernoch ein wirklich sehr guter Film mit einem guten Bill Smith.


Punkte:


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