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Hancock

Thomas: Hier gibts gleich 2 Filme zum Preis von einem. Zunächst mal eine witzige Superheldensatire, die sich mit der Schattenseite der Unsterblichkeit befasst. Nach diesem Exkurs wird dann aber doch wieder gewechselt zum ganz normalen Superheldenfilm, der dazu noch reichlich schwach ist. So kommen die üblichen Kämpfe und der böse Gegenspieler eigentlich nur am Rande vor, während die Prioriät zunächst auf der Resozialisierung von Hancock und später auf seiner ziemlich absurden Familiengeschichte liegt. Wird aber in der ersten Filmhälfte das Genre noch ordentlich auf die Schippe genommen und mit reichlich schwarzem Humor garniert, ist die zweite Hälfte nach Hancocks Konvertierung zum angepassten Durchschnitts-Superhelden eigentlich nur noch abstrus statt witzig. Bezeichnenderweise beschränkten sich die Trailer auf die gute erste Filmhälfte, so dass am Ende ein etwas fader Beigeschmack bleibt und die Frage, ob den Autoren die Ideen ausgegangen sind oder sie doch nur der Mut verlassen hat. Trotzdem, solange Hancock Hancock ist, machts richtig Spass. Summa summarum kein Hit, aber solide Unterhaltung.

Günter: Highlander? So ähnlich, aber ist wohl ein Kinderfilm! So, oder so ählich fing die Vorgeschichte zu diesem wohl einzigartigen Kinoverfgnügen an. Trotz der Tatsache das es sich hier um belangloses Popkornkino handelt, welches durch bombastischen Surroundsound stimmungsvoll unterhält, kann ichs dennoch dem anspruchslosen Kinogänger empfehlen. Er reitet nach rechts, ist alles in Ordnung, reitet nach links, ist auch nicht schlimm, nur wenn er den Pfeil im Bogen wirft, dann ist der Wurm drin. Wer auf anderes als einen nicht guten Film gehofft hat, ist Illusionist. Eine Gewichtung auf weniger, dafür aber mehr von diesen hätte dem Film sicherlich gut getan. Prädikat sehenswert.

(Hinweis: diese Bewertung wurde mittels eines Feature-Cutter-Bewertungs-Generators, dem Bewerte-Bot erstellt, freundlicherweise vom Eisman unter Berücksichtigung aller bisher herausstechenden Bewertungen des Feature-Cutters erstellt - diese Bewertung ging noch nicht in die Note ein und ist hoffentlich nur vorläufig - mehr zum und wohl auch vom Generator wird folgen)

Alex: Klasse Film, muss ich wirklich sagen. Arschloch-Superheld, der aber bitte nicht so genannt werden möchte ist anscheinend der einzige seiner Art auf der Erde. Er lebt wohl seit ungefähr hundert Jahren, hilft mal hier und da auf seine ganz eigene Weise und möchte doch scheinbar in Ruhe gelassen werden. Der PR-Manager knackt ihn jedoch, denn eigentlich möchte Hancock nicht mehr der Buhmann sein und entwickelt sich doch zum Superhelden. Nicht so schmierig wie Superman, keine Liebesschnulze wie die Spidy-Verfilmungen und genügend Action ohne Superheld-trifft-Superbösewicht-Murks. Solide Action mit genügend Humor. Auf jeden Fall voll empfehlenswert und einer der besten Superheldverfilmungen der letzten Jahre.


Punkte:


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