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Grudge, The

Thomas: Was in THE RING der Ring ist, ist hier das Rülpsen des Geistes - denn wenn Du es hörst, wird er kommen! Auch wenn es dramaturgisch und vom Gruselfaktor her nicht an den genialen Ringfilm heranreicht, bleibt es eine spannende und atmosphärisch dichte Gruselgeschichte mit gut platzierten Schreckeffekten. Die wie immer bezaubernde Sarah Michelle Gellar und das eklige Rülpsmonster (endlich ein würdiger Nachfolger für die Kackwiesel aus DREAMCATCHER) täuschen geschickt darüber hinweg, dass die Story, würde sie zeitlich linear vorgetragen, in knapp einer Zeile zusammenfassbar wäre. Insgesamt nicht überragend, aber durchaus gepflegter Teen-Horror.

Günter: Die meisten Schocker waren mit ansagen - wie unspektakulär - und dennoch waren viele von ihnen gut - was mich doch mehr als einmal überraschte. Die pure grauen wurde sparsam und behutsam eingesetzt. Keine Spatterorgien in denen dutzende Teenager verstümmelt werden, dennoch wird mit brutalen Vision - zumeist angedeutet - nicht gespart. Auch wenn dem erfahrenen Kinogänger hier kaum ein neues Weltbild offenbart wird und auch viele Schwächen in der Story zugegen sind, es handelt sich doch um eine sehenswerte kurzweilige Unterhaltung die durch stilistische Mittel vieles wettmachten kann. Die Hauptdarstellerin gehört sicherlich auch zu diesen Mitteln. Fazit: Keine Zeitverschwendung, aber auch kein Kunstwerk.

Alex: Bei diesem Film hatte ich die Nase noch nicht von Horrorfilmen voll, also war ich ganz gespannt drauf. Die Story ist armselig, Geister von Mordopfern töten jeden, der ihr Haus betritt, das war's. Allerdings gibt es einige ganz gute Passagen, und die simple Story erschließt sich einem ja auch erst kurz vor Schluss. Alle Schauspieler, bis auf den japanischen Kommissar, bleiben wirklich blass und sind nicht erwähnenswert. Ich habe sehr oft an "The Ring" denken müssen... es gibt ein paar Parallelen. Ich kann den Film bedingt empfehlen.


Punkte:


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