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Gangs of New York

Thomas: Der Film ist vorallem eins, er ist lang. Er ist zudem recht hart und düster, und wenn er die Begebenheiten im New Yorker Hell´s Kitchen zu dieser Zeit tatsächlich realistisch nachstellt, bin ich froh, dass wir nicht in dieser Zeit leben. Gangs of new york ist ein Rache-epos, bei dem am Ende irgendwie alle tot sind und der Zuschauer mit aufgewühlten Gefühlen alleine gelassen wird, während der Abspann läuft. Wer jedenfalls einen fröhlichen, unbeschwerten Filmeabend plant, sollte diesen Film nicht auf die Liste setzen.

Günter: Opulenter Einstieg mit blutiger Straßenschlacht. Kampfschauplätze und Szenarien sind nichts für Zartbeseitete, spiegeln die Zeit jedoch wunderbar wieder. Storyaufbau ab Mitte des Films problematisch. Der Film konnte sich nicht entscheiden, ob er Liebesfilm oder Täter und Opfer/Rächerszenario ausleben soll. Um alle Elemente des Films würdig erzählen zu können, hätten 200 Minuten Spielzeit nicht ausgereicht. So wird der Zuschauer mit 160 Minuten realistischen Kulissen und guten Schauspielern doch ein wenig oberflächlich allein gelassen.

Alex: Blutig und wenig schön wird diese Zeit dargestellt. Wem die offene Darstellung von Gewalt und einer anderen Zeit nicht gefällt, der sollte sich das Geld für diesen Film sparen. Die Story ist ganz nett, aber der Film hätte ruhig etwas kürzer sein können. Nebenbei bemerkt hat sich an den amerikanischen Verhältnissen anscheinend nicht viel geändert, nur die Art der Waffen ist heutzutage wohl moderner, Gott segne Europa.


Punkte:


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