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Fluch der Karibik III - Am Ende der Welt

Thomas: Furcht: Gibt es wieder ermüdende Wir-kämpfen-stundenlang-auf-allem-was-sich-dreht Verfolgungsjagden, Jar Jar Bings Slapstick und einschläfernde Actioneinlagen vom Fließband? Schrecken: Auch Teil drei geht fast 3 Stunden! Furcht & Schrecken: Keira Knightley hat auch weiterhin kein Problem mit Magersucht! Naja, trotz aller schlechter Vorzeichen ist der dritte Teil doch tatsächlich ansehbar geraten, im Gegensatz zum Mittelstück gibts hier nicht nur ein paar gähnend lange, sondern ganz viele kurze Stücke. Die sind zwar total hanebüchen und man kann kaum der Story folgen, aber wenigstens unterhaltsam. Was als Kritikpunkt aus dem zweiten Teil allerdings bleibt, ist der Brutalitätsgrad. Andauernd wird hier detailliert erdolcht oder erschlagen, es gibt in Großaufnahme Kopfschüsse für Frauen und Leichen werden von Vögeln zerhackt. Von der minutenlangen Massenexekution inklusive Kindern gleich zu Beginn gar nicht zu reden. Armer Disney..

Günter: Nahtlos schließt sich diese Fortsetzung an das Geschehene des zweiten Teils an. Wieder einmal brilliant, wie Johnny Depp (bin wohl ein Fan selbigen) hier den (keine Ahnung was er ist) Psychopathen spielt. Die story wirkt zwar weiterhin unnötig lang und kompliziert und die ein oder andere Wendung hätte man auch lassen können. Dennoch, eine Präsentation auf hohem Nivau, die qualitativ kaum zu wünschen übrig läßt. Auch der Auftritt eines 'stoned' Piratenobermotzes hat mich als Fans unheimlich unterhalten. Das offene Ende läßt Spielraum für mehr, schließlich ist es ja eine unendliche Geschichte. Zumindest hier hat man das Gefühl, das die eierlegende Wollmilchsau noch ein wenig häufiger herhalten muß. Fazit: Nicht alles Gold was glänzt aber oberflächlich Top.

Alex: Naja, jetzt hat man den guten Teil 1 und den miesen Teil 2 schon ertragen, bringen wir es hinter uns. Nicht ganz so belanglos wie Teil 2, immernoch längst nicht so gut wie Teil 1, aber ein schöner Actionfilm. Die Nervpunkte bleiben: Keira Nightley ist eine hässliche Frau im Körper eines dünnen Knaben, die als nervige Piratenbraut vollkommen fehlbesetzt ist. Wer zur damaligen Zeit auf so eine Frau gehört hätte, hätte erschossen gehört. Orlando Bloom kann noch so sehr hergerichtet sein, ein Mann wird er dadurch immernoch nicht, ein Jüngling, mehr nicht. Schuster bleib bei Deinen Elben. Die Schizo Szene von Jack ist gut gelungen, die Obergöttin der Piraten ist überflüssig wie alle zusammengerufenen Piratenhäuptlinge hoch zehn. Dennoch mit der Hoffnung, dass dies das Ende war, ein ansehnliches Filmchen.


Punkte:


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