Diese Seite drucken

Einsatz, Der

Thomas: Wer den Vorspann ohne epileptischen Anfall überstanden hat, sieht eine Mischung aus dem filmüblichen Grundi-Drill und einem packenden Psychothriller vor der schönen Washingtoner Kulisse. Trotz einiger Logiklücken und dem angeratenen Ausschluß der Frage nach dem "Warum" bei den Aktionen der CIA-Azubis kann das atmosphärisch dichte Verwirrspiel durchaus fesseln, wenn man sich darauf einlässt.

Günter: Nachdem wir endlich den Kinosaal erreicht hatten (der Film lief versteckt zwischen den 'Anspruchfilmen') erwartete uns ein Thriller mit standartisiertem Ablauf und Charakteren, welche ziemlich blaß und profillos blieben. Während des gesamten Films kam kaum Spannung auf, noch wurde man von überraschenden Wendungen aus seinen Träumen gerissen. Die gesamte Handlung war vorhersehbar und die Story arg dünn, wenn nicht gar lückenhaft und an den Haaren herbeigezogen. Viele Storyelemente wirken wie schlecht kopiert oder einfach nur inspirationslos. Der Filmtitel täuscht zudem ein wenig über den Inhalt des Filmes, der Originaltitel 'The Recruit' wäre hier sicherlich passender gewesen. Für Liebhaber guter Thriller ist dieser Film nicht zu empfehlen, für den Gelegenheitskinogänger und Al Pacino- / Colin Farrell-Fan jedoch seichte Unterhaltung ohne Anspruch.

Alex: gesehen, aber nicht bewertet


Punkte:


Previous page: Filmübersicht
Nächste Seite: Impressum