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Dredd

Thomas:

Da sich die gesamte Handlung auf zwei Orte beschränkte und der überwiegende Teil in einem Hochhaus könnte man fast von einem STIRB LANGSAM mit Judge Dredd sprechen. In einer 800-Millionen-Stadt der Zukunft mit 17.000 Verbrechen am Tag ist einfach keine Zeit mehr für Gewaltenteilung und langwierige Gerichtsverhandlungen, und so macht der Justizpalast mit Verbrechern gleich ganz kurzen Prozess mit den Alternativen jahreslanger Isolationshaft oder am besten gleich der Tod. Dabei ist Karl Urban unglaublich cool, obwohl man dank seinem Powerrangers-Helm immer nur die gleichen starr nach unten gezogenen Mundwinkel betrachten darf. Darüber hinaus ist die Optik trotz geringem Budget hochwertig, der Brutalitätsgrad hoch und auch das 3D nicht zuletzt dank SloMo ansprechend. Die Story selbst ist zwar äußerst banal aber macht hierdurch den Eindruck eines ganz normalen Tages im Berufsalltag eines Judges. Insgesamt sehr unterhaltsam und besser als das Original.

Günter: fehlt

Alex:

Genial! Und vom Namen abgesehen, hat dieser Film nix mehr zu tun mit dem Stallone Weich-Wasch-Film. Hier gibt es knallharte Action, ausreichend Story und ein Soundtrack, der den ganzen Film über vorantreibt.

Dredd und sein Rekrut suchen sich einen schönen Einsatz raus, 3 Tote, Mord, Routine bei 17.000 schweren Verbrechen am Tag und nur 2%, auf die man reagieren kann... daraus entsteht: Justice für den ganzen Block. Mittlerweile einer meiner Lieblingsfilme, habe ihn leider nicht im Kino gesehen, aber zuhause in 3d - und das ist mit Slomo Effekten sehr gut in Szene gesetzt - volle Empfehlung.


Punkte:


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