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Drag me to hell

Thomas: Damit konnte ich so gar nichts anfangen. Der Film hat zwar durchaus seine Holzhammer-Ekeleffekte, lässt sich aber eher als Akustikhorror mit Tinnitusgefahr beschreiben. Wirklich gruselig ist aber nur die absolut dumme Story. Das Grundgerüst geklaut, mit allen nur erdenklichen Klischees angereichert und ins idiotische übersetzt - selbst das wenig überragende THINNER war da wesentlich sinniger. Die jähzornige Prügelzigeunerin verflucht wohl auch die Angestellten an der Supermarktkasse, wenn sie ihren Einkauf nicht zahlen kann? Und wer opfert bitteschön direkt sein eigenes geliebtes Haustier? Selbst das Ende ist so unüberaschend, dass es eigentlich peinlich ist. Tja, und für einen selbstironischen B-Movie mit dem Trash & Fun Faktor eines TANZ DER TEUFEL war dieser Hochglanzstreifen dann doch zu glatt und unlustig.

Günter: Bounty meets Dokumentarfilm meets Blockbuster meets Waterworld. Für gelegentliche Popkornkinogänger vielleicht ein wenig zu lang und ausufernd. Er reitet nach rechts, ist alles in Ordnung, reitet nach links, ist auch nicht schlimm, nur wenn er den Pfeil im Bogen wirft, dann ist der Wurm drin. Genau! Passiert mir auch immer! Nicht wirklich! Aber zumindest Unterhaltungswert! Das Umfeld stimmt und stimmt ein zu 120 Minuten psychedelic und fürs naive Gemüt unverständlichen Filmchen. Habe mir mehr versprochen! Fazit: Spaß, Spannung, Unterhaltung - Von allem was.

(Hinweis: diese Bewertung wurde mittels eines Feature-Cutter-Bewertungs-Generators, dem Bewerte-Bot erstellt, freundlicherweise vom Eisman unter Berücksichtigung aller bisher herausstechenden Bewertungen des Feature-Cutters erstellt - diese Bewertung ging noch nicht in die Note ein und ist hoffentlich nur vorläufig - mehr zum und wohl auch vom Generator wird folgen)

Alex: Der Trailer versprach Schockeffekte und Stimmung im Film. Und der Trailer versprach wirklich größtenteils nicht zuviel. Das neue Genre des Akustikhorrorfilms wurde hier wohl geschaffen, denn fast alle Gruseleffekte gingen einher mit lautem Tam Tam und Geschrei. Dennoch hielt mich der Film im Sitz, gute Schockeffekte und wenn man die Entstehung der Story nicht hinterfragt so kann man dieses Stück "Tanz der Teufel" meets "Final Destination" wirklich genießen.


Punkte:


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