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Cabin Fever

Thomas: 5 spätjugendliche Freunde (1 Pärchen, ein Möchtegern-Pärchen, 1 Vollidiot) fahren in den Ferien in eine einsame Hütte mitten im Nirgendwo ohne Telefon, wo sie alle auf möglichst blutrünstige Weise zu Tode kommen, weil 1.) das Auto kaputt ist, 2.) die örtlichen hinterwäldlerischen Bewohner (so sie denn auftauchen) nicht helfen, und 3.) alle Wege nur zurück zur Todeshütte führen. Wem kommt das noch bekannt vor? So amüsiert das schräge Ekel-Filmchen höchstens durch seine totale Absurdität, in der kaum ein Detail, Handlungsstrang oder eine der völlig überzogenen Figuren sinnig ist: Pfannkuchen? Fuchspisse? Geheimnisvolle Kiste? Partypolizist? Gras-Camper? Bowling-Massaker? Wie das in einen Seuchen-Horror Film passt, zeigt der Film. Total krank.

Günter: Unsagbar ... schlecht ... das es - man traut sich gar nicht es auszusprechen - schon fast wieder gut war. Ergo: +1 für Schwachsinn. Nachdem der Versuch den Film ernst zu nehmen schnellstmöglich verworfen wurde blieb nur noch die Option ihn mit Humor zu nehmen, denn dieser war hierfür unbedingt von Nöten. Zwar ist dieses filmische Unwerk in vielen Belangen hart und schonungslos und somit für ein zartbeseitetes Publikum kaum geeignet doch waren die inhaltlichen Schwächen derart überwiegend das man von einer Story schon gar nicht mehr reden konnte. 'Ich hätte Sie alle umbringen sollen' und 'Pfannkuchen' gehören dabei noch zu den wenigen Phrasen die einem im Gedächtnis geblieben sind. Fazit: Absoluter Trash

Alex: Schwer... wirklich schwer diesen Film zu bewerten... anfangs noch überzeugend durch absolute Unfähigkeit Story, schauspielerisches Talent oder den Hauch von Spannung zu vermitteln, begann dieser Film dieses Manko ab Minute 60 zu seinem Vorteil zu nutzen. Denn wenn schon auf all dies verzichten, dann doch wenigstens mit dem Anschein, es auch so gewollt zu haben. Alle Rollen sind vollkommen überzogen und unglaubwürdig dargestellt, einzig und allein "Bruce-Lee-Pancake-Hillbilly" kann durch seine artistische Einlage und überzeugende Rolle als Psycho-Kid überzeugen... wenn auch nur vom absoluten Schwachsinn des gesamten Films. Aber wenigstens war das einer der Filme, in denen das gesamte Publikum Zeit genug hatte, herzhaft zu lachen... die einen über ausgegebene 4,50 €, die anderen tatsächlich über den Film. Ich gehörte zu den letzteren und fand den Film durchaus unterhaltsam... auch wenn der Spaßfaktor mit genügend Alkohol sicher um ein vielfaches höher gewesen wäre.


Punkte:


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