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Batman III - The Dark Knight Rises

Thomas:

Gotham City hat sein Antlitz abermals gewandelt und sich von einer Fantasiestadt über Chicago nun zu Manhatten fortentwickelt. Genauso ruckartig und löchrig ist aber plötzlich auch die Story, die vor Ungereihmtheiten, Zufällen und holprigen Anschlüssen nur so strotzt. So bedeutungsschwanger die Reden sind, so idiotisch die Handlungen. Die Börse wird in aller Öffentlichkeit von Terroristen gestürmt (die ihre Motorräder wohl unauffällig mit rein gebracht hatten) und manipuliert, und trotzdem geht man vom Börsenbetrug von Wayne Enterprises aus? Die Gesellschaft der Schatten bestraft Sündenpfuhle - aber ist nicht Gotham zu Filmbeginn ein Hort der Gerechtigkeit geworden? Sollen Gothams Bewohner nun erzogen oder gesprengt werden? Warum dann erst in 5 Monaten? Und die Bösewichte sprengen sich dann alle freudig mit? Warum kennt plötzlich jeder Batmans wahre Identität? Wie kam Bruce zurück in die hermetisch abgeriegelte Stadt, und was war das überhaupt für ein idiotisches Gefängnis ohne Wachen, Versorgung, aber mit Seil an dem Kinder fliehen können aber keine Männer (es sei denn sie haben ein gebrochenes Rückrat..)? Alle Polizisten leben monatelang im Untergrund und haben dort verlernt ihre Waffen zu benutzen aber saubere Uniformen? Mal humpelt Batman und dann tanzt er wieder, er trennt sich aus absolut nichtigem Grund von seinem bestem Freund Alfred, er inszeniert seinen Tod bei dem er Sekunden vor der Explosion noch am Steuer sitzt und zeigt sich dann wieder in aller Öffentlichkeit. Selbst Bane als Bösewicht mit Trottelstimme wirkt eher lächerlich als bedrohlich und ist dank ständiger Vollgesichtsmaske nur ein beliebiger Muskelmann - kein Vergleich zum genial-verrückten Minenspiel des Jokers. Man hätte stattdessen besser Johnny Depp als durchgeknallten Riddler mit intelligenten Rätseln und schlüssiger Story präsentieren sollen statt eines gesichtslosen Schlägers, der sich nur gern reden hört über Motive, die er nicht mal selbst verfolgt. Batman taucht dagegen nur sporadisch mal auf, um sich mit Bane zu prügeln. Immerhin Oldman und Levitt agieren überzeugend, Selina ist für mich jedoch eine Fehlbesetzung und genauso überflüssige Nebenhandlung wie viele andere Elemente. Schade auch die Lieblosigkeit der Umsetzung, im Kern handelt es sich um eine pure Wiederholung von Elementen aus Teil 1 (Schattengesellschaft befreit die Gefangenen) und 2 (Irrer mit Bombe will Chaos verursachen) in schlecht. Insgesamt damit einfach beschämend im Vergleich zu den grandiosen Vorgängern. Das Gute ist aber, Teil 1 und 2 sind zusammen auch schon absolut rund und mit genialem Ende, den dritten Teil braucht es gar nicht. Deshalb: Einmal anschauen und dann schnell wieder vergessen.

Günter: Ein gutgemachtes Stück Popkornkino. Wer sich diesen Film nicht ansehen will, der will auch keine anderen Actionfilme sehen. Genau! Passiert mir auch immer! Nicht wirklich! Aber zumindest Unterhaltungswert! Einfach nur hirnlos und geil, ich mag sie nicht oft, aber hier habe ich mich wiedererkannt. Fazit: Schlaftabletten ohne Nebenwirkung.

(Hinweis: diese Bewertung wurde mittels eines Feature-Cutter-Bewertungs-Generators, dem Bewerte-Bot erstellt, freundlicherweise vom Eisman unter Berücksichtigung aller bisher herausstechenden Bewertungen des Feature-Cutters erstellt - diese Bewertung ging noch nicht in die Note ein und ist hoffentlich nur vorläufig - mehr zum und wohl auch vom Generator wird folgen)

Alex: fehlt


Punkte:


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