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Batman Begins

Thomas: Unglaublich, aber es gibt sie - Comicverfilmungen mit echter, packender Story, die nicht nur Selbstzweck ist. Obwohl es sehr lange dauert, bis Batman das erste mal in Erscheinung tritt, bleibt der Film durchgängig fesselnd mit dichtem Spannungsbogen vom Anfang bis zum Schluss. Weder Action noch der Humor kommt zu kurz, welcher so manche selbsternannte Komödie alt aussehen lässt. Dafür wird auf die übliche Überspitztheit von Characteren, Superwaffen und Kostümen verzichtet, die sonst die meist knall-bunten Comicverfilmungen auszeichnet. Vielmehr ist die Atmosphäre äußerst düster und am BLADE RUNNER Stil orientiert. Die Rollen sind ausnahmslos top-besetzt, höchstens schade dass es Kurt Russel nicht als Polizist in den Film geschafft hat. Der neue, ernste Batman ist zwar nicht für Kinder geeignet, aber klar der beste, und das trotz Abwesenheit von Michelle Pfeiffer..

Günter: Dieser Neubeginn einer Serie stellt nun wirklich erstmals wieder eine Steigerung sowohl in Story in Qualität darf. War noch mit Batman und Robin ein Tiefpunkt erreicht wurde dieser nun nachweislich überwunden und gar um kosmische Meilen überwunden. Der Stil ist zwar einiges entfernt von den Vorgängern aus den 90ern doch kommt auch hier die richtige Stimmung auf. Dieser Film schafft Vorfreude auf mehr. Ein unterhaltsamer Abend für Fans und welche die es werden wollen.

Alex: Dieser Film ist spannend und unterhaltsam, und das über die gesamte Spieldauer von über 2 h. Eine für eine Comicverfilmung glaubwürdige Heldenentwicklung mit Hintergrund und guten, wenn auch manchmal zu hektischen Kampf- und Actionszenen, dies ist eindeutig die beste Comicverfilmung seit "The Crow", denn sie ist düster und setzt dies auch gut ein.
Zurück zu Batman 1 und 2 und weg von den bunten Comicfilmen 3 und 4 (gab es auch 5? weiß nicht mehr), denn skrupellose Verbrecher sind einfach interessanter als bunte "ich bringe niemanden um, plane nur viel böses und mache nix"-Bösewichte wie sie in 3 und 4 und in der 60er Jahre Serie an der Reihe waren. Einzig die vielleicht original aus den Comics, jedoch abweichende Geschichte der Ermordung von Batmans Eltern stört mich ein wenig, hier hätte man ruhig bei der Batman 1 Version bleiben können. Ach ja, die arg verstellte Stimme als Batman ist auch nicht wirklich toll, aber in diesem Film sinnvoll, da es mehr Bruce Wayne mit Freunden gibt, die ihn erkennen könnten, als je zuvor.

Holger: Nach hunderten schlechter Comicverfilmungen jetzt das Highlight des Jahres…Ein geiler Film, spannend bis zur vorletzten Minute. Gute, aber selten Übertriebene Action, Schauspieler, die zu überzeugen wissen und eine gute Portion trockener Humor mach den Film zu einem der TOP-Filme in letzter Zeit, der in meinen Augen auch den "Überfilm" Revenge of the Sith toppt.

Trotz fast 2 1/2stündiger Dauer hat der Filme keine merkbaren Längen. Die Entwicklung von Bruce Wayne zu Batman wird plausibel und anschaulich dargestellt. Gott sei Dank fehlen auch die in anderen Comic-Adaptionen üblichen "überbunten" Antagonisten, hier kommt man mit "normalen" Kriminellen aus. Das Batmobil ist einzigartig und hebt sich deutlich von den "Hot-Wheels"-Diecast-Modellen der anderen Batmanfilmen ab. Auch Butler Alfred wird überzeugend dargestellt. Dieser Film ist nicht nur für Fans, sondern dürfte auch beim breiten Massenpuplikum Freunde finden. Und zum Abschluss folgende Worte des Lehrmeisters von Batman: Reibe dir die Brüste. (9)


Punkte:


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