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Alone in the Dark

Thomas: Die guten alten Abkani müssen wohl die unbekannten Brüder der Anazasi gewesen sein. Ich vermute ja immer noch, das ihnen nicht die Monster, sondern ihre Tradition, geheiligte Reliquien in goldenen Kisten zu verstecken, zum Verhängnis wurde - die Teile wurden einfach dauernd geklaut.. zum Film: Das mit der Computerspieldadaption wurde zu wörtlich genommen, denn der Zuschauer wird die ganze Zeit ohne Zwischensequenzen (im Film auch gern STORY genannt) in lose zusammenhängende Szenen geworfen. Die Qualität dieser Einzelszenen ist dabei durchaus gelungen, und das Chaos birgt einen gewissen Funfactor. Aber das bloße Aneinanderreihen guter Elemente aus dem SciFi-Horror-Genre ergibt halt maximal eine lustige Kurzfilmreihe und keinen guten Kinofilm.

Günter: Szene für Szene gut anzusehen. Schön animierte Effekte und bisweilen auch recht lustige Charaktere. Es sieht danach aus als hätten die Macher Geld gehabt. Zeit die Charakter einzuführen muß auch dagewesen sein, sie haben es zumindest im Ansatz versucht. Was nun aber selbige miteinander zu tun haben. Worin nun die Gefahr lag und überhaupt, wie die Story war. Nun ja, das erschloß sich einem nicht. Das Drehbuch war so dermaßen schlecht das allein die B-Movie lastigen Dialoge noch schlechter anmuteten. Dieser als Dark Movie einzuordnende filmische Hochgenuß gehört bestenfalls in die Schublade Lachnummer der Woche. Wer nicht allzu Kritisch ist und schon mal gerne über so richtig schlechte Dinge ablästert und über selbige Lachen kann, nun ja, der könnte seinen Spaß haben.

(Hinweis: diese Bewertung wurde mittels eines Feature-Cutter-Bewertungs-Generators, dem Bewerte-Bot erstellt, freundlicherweise vom Eisman unter Berücksichtigung aller bisher herausstechenden Bewertungen des Feature-Cutters erstellt - diese Bewertung ging noch nicht in die Note ein und ist hoffentlich nur vorläufig - mehr zum und wohl auch vom Generator wird folgen)

Alex: Ich kenne das Spiel nicht, kann mir aber nach dem Film gut vorstellen, dass es ein äußerst kurzweiliges, ballerfreudiges Spiel war, dass man gern mal zwischendurch zockt. Bei einer Verfilmung jedoch sollte man evtl. in Erwägung ziehen EINEN roten Faden zu schaffen, dem der Zuschauer folgen kann. Hier wurden viele wirklich gut und aufwendig gestaltete Einzelszenen aneinandergeschnitten, was einer gewissen "Level"unterteilung ähnelte. Am Ende wusste man nicht mehr wer gegen wen, warum, womit und mit wem kämpft und woher überhaupt die großen Viehcher gekommen sind. Zuviel Input, Nr. 5 schaltet, wenn auch einigermaßen amüsiert, ab.


Punkte:


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