Diese Seite drucken

96 Hours

Thomas:

Der Trailer war so mitreißend, wie öffentliche Verkehrsmittel zuverlässig sind - also gar nicht. Umso erstaunlicher, wie spannend und rasant der Film doch geworden ist. Da brutzelt sich der Held kompromisslos durch das Gangstergewürm, ohne Rücksicht auf Verluste oder politisch korrektes Gequatsche um die schrecklichen Kindheitstraumata der armen benachteiligten Täter. So schnell wie der hier die Verbrecherringe aushebt, sollte er seinen Rückzug aufs Altenteil vielleicht nochmal überdenken. Der Vergleich mit dem ähnlich thematisierten WATCHMEN (Wohle aller rechtfertigt Opfer weniger und Selbstjustiz) zeigte überdeutlich, um wie viel gradliniger und völlig ohne Längen das Thema auch präsentiert werden kann, wenn man sich ohne große Ambitionen künstlerischen Anspruchs und erzwungener Epik allein auf die Mission konzentriert. Vielmehr gibt es hier nervenaufreibende Spannung pur. Das Absehen von einer FSK 18 kann aber nur als totale Fehlentscheidung bewertet werden, angesichts des völlig unkritischen und glorifizierten Selbstjustizthemas.

Günter: fehlt

(Hinweis: diese Bewertung wurde mittels eines Feature-Cutter-Bewertungs-Generators, dem Bewerte-Bot erstellt, freundlicherweise vom Eisman unter Berücksichtigung aller bisher herausstechenden Bewertungen des Feature-Cutters erstellt - diese Bewertung ging noch nicht in die Note ein und ist hoffentlich nur vorläufig - mehr zum und wohl auch vom Generator wird folgen)

Alex:

Ich habe den Film leider nur auf BluRay (der spielt ja überall mit) gesehen, war aber direkt begeistert, wie spannend der Film bis zum Schluss bleibt. Eine sehr geradlinig verfilmte Selbstjustiz-Story, die absolut keine Längen hat. Vor allem gibt es keine störenden Ethikprobleme, dem Protagonisten ist nämlich jedes Mittel recht, um seine Ziele zu erreichen. Wer ihm im Weg steht, ob Feind, oder ehemaliger Freund, spielt dabei keine Rolle.

Der Film war schneller vorbei als ich es gemerkt habe, habe ihn dann direkt sogar zweimal innerhalb von drei Tagen gesehen und auch das zweite mal blieb spannend bis zum Schluss, auch wenn mir dieser natürlich bekannt war. Einfache Aktion, keine unrealistischen Antiphysik-Moves, ein Agentenfilm, wie er realistisch für mich aussehen kann, ohne Regierungen, sondern einfach nur ein Mann, der alles anwendet, was er mal gelernt hat - klasse Film, absolute Empfehlung.


Punkte:


Previous page: Filmübersicht
Nächste Seite: Impressum