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3 days to Kill

Thomas:

Im Zentrum des Films stehen die Nöte eines für 3 Tage alleinerziehenden Vaters mit seiner pubertierenden Tochter - angereichert um Elemente aus TAKEN und CRANK. Obwohl in diesem Familiendrama mit Actionelementen nicht alle Handlungsstränge weiterverfolgt werden und die Agentenstory irgendwie nur so am Rande verläuft, ist diese Mischung durchaus unterhaltsam. Neben den wohldosierten aber zumeist leider nur wenig spannenden Actioneinlagen bleibt zudem auch Raum für witzige Szenen. Insbesondere Kevin Costner überzeugt hierbei als sympatischer Killervater. Allerdings darf man nicht so eng sehen, dass hierbei Gewalt und Folter als akzeptables Mittel zum Zweck nicht nur verharmlost, sondern sogar als "sympatischer" Gaglieferant eingesetzt wird, über den sich sogar die Opfer köstlich amüsieren. Derartige Verherrlichung von Selbstjustiz hätte dem Streifen früher eine FSK 18 eingehandelt, heute läuft sowas mit FSK 12. Zudem hätte ein Handlungstwist am Ende der arg gradlinigen Story gut getan (z.B. "Albino" und "Wolf", über die man im Film sowieso so gut wie nichts erfährt, hätten eigentlich die Guten sein können). Dafür gibts hier aber schöne Bilder aus Paris zu sehen. Auch hat Ben Kingsley im Jaguar-Werbespot unrecht: in Hollywood mögen Klischee-Bösewichte gern von britischen Schauspielern gespielt werden - dargestellt werden aber zumeist deutsche Fieslinge in deutschen Autos.

Günter: fehlt

Alex: nicht gesehen


Punkte:


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